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Die Stadt Pag auf der gleichnamigen nordkroatischen vielfach gegliederten und zerklüfteten Insel ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt für die Schmuckherstellung und Spitzenklöppelei – die Pager Spitzen sind eines der Hauptexportwaren. Eine ebenso geschützte Marke ist der Pager Käse, der nur hier unter diesem Namen verkauft wird. Der berühmte Baskotin wird von den Benediktinernonnen des St. Margariter Kloster gebacken und hat einen speziellen aromatischen Geschmack. Überall in Pag findet man kleine Handwerksbetriebe, die ihre Produkte direkt verkaufen.
Ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist die traditionelle natürliche Salzgewinnung in der Paska Solana. Die Inselhauptstadt Pag zählt etwa 4.000 Einwohner und ist mit dem Touristenort Novalja hier die größte Ansiedlung.
Die Basilika der Stadt wurde im 15. Jahrhundert gegründet und ist besonders sehenswert. Im Zentrum gelegen zieht sie die Besucher schon wegen ihrer außergewöhnlichen architektonischen Ästhetik in den Bann.
In den Sommermonaten verwandelt der Straßenkarneval mit seiner mitreißenden Musik und das „Pager Summer Festival“ die sonst verträumte Stadt in einen lebhaften Ort, der auch die Touristen aus den anderen Ortschaften der Insel anzieht. Für diese Saison sollte man frühzeitig ein Hotel oder eine Pension buchen, denn Pag ist zu diesem Zeitpunkt regelmäßig überfüllt.
Das so genannte Pager Dreieck etwa fünf Kilometer östlich von Novalja ist ein Treffpunkt für Esoteriker, die hier zunehmend UFOs gesichtet haben wollen. Die auffallend glatte Gesteinsoberfläche bildet ein Plateau und soll in Urzeiten von Außerirdischen als Landeplatz geformt worden sein. Für auf dem Boden der Tatsachen Gebliebene lohnt sich von hier zumindest die Aussicht.
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Aufgrund der langen Strände mit einer Gesamtlänge von 84 km ist die Insel vor allen Dingen bei jüngeren Touristen ein beliebtes Urlaubsziel. Die charakteristische karge Mondlandschaft ist oftmals nur mit Stein und Sand bedeckt. Trotzdem gedeihen hier alte Olivenhaine und würzige Kräuter. Steineichen und Pinien spenden vereinzelt in der glühenden Mittagshitze willkommenen Schatten. Spätestens auf Pag weiß man, warum die Siesta fünf Stunden andauert. Hier weiden die Schafe, deren Milch die Grundlage für den berühmten Käse bilden. Eine besondere Spezialität ist hier auch das Lamm, denn die Schafe ernähren sich hier unter anderem von wild wachsendem Salbei und Thymian.
Kenner der alten Kultur und der kulinarischen Spezialitäten kommen gern nach Pag und verbringen in schön gelegenen Ferienhäusern erholsame Ferientage.
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