Split war und ist gleich unter vielen Namen bekannt: als erste griechische Siedlung Aspalathos, als römische Stadt Salona und auf italienisch Spalato. Die Stadt mit etwa 200.000 Einwohnern an der südkroatischen Küste zählt zu den lebhaftesten Touristenzielen und größten Häfen des Landes. Von hier verkehren Fährschiffe nach Italien sowie auf die Inseln Brac und Hvar. Wer das erste Mal nach Split kommt, dem verschlägt es fast den Atem: im Sommer wetteifert das strahlende Weiß der historischen Altstadt mit dem tiefen Azurblau der Adria. Nicht umsonst ist das sonnige Los Angeles die Partnerstadt einer der schönsten Städte an der Küste Dalmatiens und nicht umsonst steht hier einer der größten römischen Paläste. Hier ließ sich Kaiser Diokletian als Altersruhesitz um 300 den heute noch beeindruckenden Baukomplex in seiner Heimatstadt errichten.

Im Mittelalter siedelten sich innerhalb der bis an die Küste gebauten Mauern des Palastes die ersten Siedler an, bis Split sich zur Stadt ausdehnte. Heute wie damals die Altstadt dominierend, finden sich auf dem weitläufigen Gelände des Diokletianspalastes bunte Märkte, kleine Restaurants, schmale Gässchen und schattige Plätze. Die Altstadt wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Wahrzeichen Splits ist die Sveti Duje Kathedrale, die auf dem Mausoleum Diokletians erbaut wurde und die älteste katholische Kirche der Welt ist. Der Bau des heute begehbaren Glockenturms dauerte etwa 300 Jahre. Um die Geschichte der Stadt und deren Kultur und Künstler kennen zu lernen, bieten zahlreiche Museen und Galerien Gelegenheit, tausende interessante Exponate zu besichtigen. Das Ethnographische Museum, das Stadtmuseum und das Maritime Museum machen Split selbst bei schlechtem Wetter zu einem Highlight. Die Kunstgalerie und die Galerie Mestrovic vermitteln Einblicke in kroatische Malerei und Bildhauerei.

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Die Riva – einer der prächtigsten Uferpromenaden an der Adria lädt unter hohen Palmen zum Flanieren ein – hier gilt: Sehen und gesehen werden. Die angrenzenden Cafés sind im Sommer immer gut besucht. Von hier hat man unter einem großen Sonnenschirm und bei erfrischenden Getränken eine grandiose Sicht auf das Meer, den Hafen und den nahe gelegenen Berg Marjan – der idealste Platz, Postkarten zu schreiben! Am Abend empfiehlt sich auf jeden Fall ein lukullischer Besuch im Restaurant Nostromo in der Altstadt in der Nähe des Fischmarktes. Hier werden die erlesensten Fischgerichte kredenzt – man sollte allerdings mindestens eine Woche vorher einen Tisch reservieren!

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